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27. Juni 2019 - LETTERBOX FILMPRODUKTION

LETTERBOX FILMPRODUKTION und REAL FILM Berlin verfilmen die Lebensgeschichte der Jüdin Stella Goldschlag für das Kino

Unter dem Arbeitstitel LAST SONG FOR STELLA (AT) planen LETTERBOX FILMPRODUKTION und REAL FILM Berlin in Koproduktion mit SevenPictures Film ihren nächsten Kinospielfilm:  Erzählt wird die Lebensgeschichte der Jüdin Stella Goldschlag, die während des Zweiten Weltkrieges mit der Gestapo kollaborierte, unzählige untergetauchte Juden in Berlin aufspürte und sie auslieferte. Die Hauptrolle übernimmt Paula Beer. Inszeniert wird der Film von Kilian Riedhof, der gemeinsam mit dem Autorenteam Marc Blöbaum und Jan Braren auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Alle drei haben bereits bei den mehrfach ausgezeichneten Filmen „Homevideo“ und „Sein letztes Rennen“ erfolgreich zusammengearbeitet. Als Produzenten fungieren Michael Lehmann, Katrin Goetter und Günther Russ. Koproduzent ist Stefan Gärtner.

„LAST SONG FOR STELLA ist eine atemberaubend moderne Geschichte. Ihre Hauptfigur könnte eine von uns sein: Sie ist jung, selbstbewusst und selbstverliebt. Diese Frau ist Täterin – aber eben auch Opfer. Sie zwingt uns in das Dilemma eines Verrats. Wie wir uns entschieden hätten?“, so Regisseur und Drehbuchautor Kilian Riedhof.

„Als Kilian Riedhof vor rund drei Jahren mit dem Thema zu mir kam, hat mich die Story der Stella Goldschlag sofort in den Bann gezogen“, erklärt Michael Lehmann, Vorsitzender Geschäftsführer der Studio Hamburg Production Group. „Stella Goldschlag hat unmenschliche Taten begangen. Im Zuge unserer Recherchen haben wir aber eine vielschichtige Person kennnengelernt, die sich vor den schrecklichen Herausforderungen ihrer Zeit auf einen Pakt mit dem Teufel einließ. Und genau an diesem Punkt liegt für uns die Relevanz für ein heutiges Publikum.“

Der Spielfilm basiert auf der Lebensgeschichte von Stella Goldschlag, einer jungen deutschen Jüdin, die während der Herrschaft des NS-Regimes in Berlin aufwächst. Sie ist der blonde Schwarm aller Jungs an ihrer jüdischen Schule und träumt von einer Karriere als Jazz-Sängerin. Doch als sie 1943 zusammen mit ihren Eltern untertauchen muss, verwandelt sich ihr Leben in eine schuldhafte Tragödie.

Durch einen Verrat wird sie von der Gestapo gefasst, gefoltert und zur „Greiferin“: Um sich und ihre Eltern vor der Deportation nach Auschwitz zu bewahren, beginnt Stella, systematisch andere Juden zu verraten. Von September 1943 bis Kriegsende lieferte Stella Goldschlag hunderte jüdische Mitbürger an die Gestapo aus.

Die Dreharbeiten für LAST SONG FOR STELLA (AT) werden voraussichtlich 2020 stattfinden. Das Casting wird von Nina Haun verantwortet. Die Bildgestaltung übernimmt Benedict Neuenfels.

Pressekontakt: Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH, Alexa Rothmund, Jenfelder Allee 80, 22039 Hamburg, Tel. 040 6688 4801, Fax 040 6688 5428, E-Mail arothmund@studio-hamburg.de


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